Ich bin krank. K R A N K. Und ich leide. Sehr. Nicht im tödliche-Männer-Grippe-Modus. Ich doch nicht. Eher so still und leise vor mich hin. Krank bin ich hökscht unleidlich. Und bemitleide mich selbst.
Aktuell: Halsschmerzen. Diese fiesen ganz hinten im Rachen, man kann kaum schlucken, alles ist angeschwollen und der Kopf fühlt sich matschig an. Einziger Vorteil: kaum Hunger.
Ich schlafe und schlafe. Habe mich heute erst gegen 13 Uhr notdürftig geschminkt ins Büro geschleppt (es standen Interviews mit Bewerbern an, sonst wäre ich im Bett geblieben). Wieder Zuhause, ab in den Schlafanzug, ein paar Globuli eingeworfen (in der Hoffnung, dass sie helfen), noch etwas mit Salzwasser gegurgelt *öargs* und ein Capri Eis gegessen. Am liebsten würde ich mir ein Eispack auf den Hals legen.
Nun liege ich auf dem Sofa, habe gerade „Vergiss mein nicht“ geguckt – schräger Film, bin mir nicht sicher, ob ich alles verstanden habe – und überlege nun, was ich mit dem angebrochenen Abend so anstelle. Wo ich doch krank bin. Da fällt körperliche Betätigung aus – Yoga, aufräumen, putzen. Stattdessen den Feedreader leergelesen, das neue Notizbuch bestaunt und überlegt, wie ich es am besten befülle, den Kopf voller Ideen. Sie werden unter „später, wenn ich wieder gesund bin“ abgelegt, weil momentan geht noch nicht mal geistige Arbeit.
Ich bin krank.
Mäh.







