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Ein warmer Sommertag – verhagelt

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In diesem Outfit war ich „nur mal schnell“ einkaufen. Als ich aus dem Kaufhaus kam, dampften die Straßen, Menschen rannten hastig, pfützenausweichend mit ihren Regenschirmen kreuz und quer. Und bei mir Zuhause auf der Dachterrasse sogen sich Spiegel, ein Buch, ein Handtuch und ein Stuhlkissen fröhlich mit Wasser voll. Grmpf.

Kleid: MeMade
beeriges Spaghettiträgertop
schwarze Flipflops

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Gebacken!

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Hefe-Apfel-Zimt-Schnecken mit Macadamia-Streuseln. KÖSTLICHST!

MeMadeMittwoch

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Auch wenn der offizielle MeMadeMittwoch gerade Sommerpause hat, hier mein heutiges Outfit:

MeMadeKleid. Der Schnitt ist Very Easy Vogue. Der Schnitt ist toll. Ob ich eben dieses Kleid wirklich mag, weiß ich allerdings noch nicht.
schwarze Leggings
schwarze Flipflops

Chili-Shoppen

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Heute nur kurz, denn ein Chili mit Quorn (und Bier, Kakao sowie Kaffee – ich bin gespannt) steht auf dem Herd und möchte STÄNDIG umgerührt werden…

Hier also mein Biosupermarkt-Shopping-Outfit (was gleich gegen bequeme Auf-der -Dachterrasse-liegen-und-lesen-Klamotten eingetauscht wird):

 

weißes Print-T-Shirt
schwarzer Blazer
Bluejeans
schwarze Ballerina

 

 

Ton in Ton nach Holland

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Ganz in „Beere“ hab ich mich heute auf den Weg gen Westen gemacht, um das hier zu kaufen. *

Da das Navi aber mit völlig altem Kartenmaterial bestückt ist, habe ich mich verfahren. Ich bin doch glatt im Outletcenter Roermond gelandet. Ups. Kurz eine Runde durch die Läden gezogen, nur was für den Freund gekauft und dann wieder auf den Weg zum eigentlichen Ziel gemacht. Das war dann auch leicht gefunden.

 

Jeans
Beerenpolo
beerig-geblümter Loopschal (MeMade)
Beerenballerinas

 

* Das gibt’s doch nicht: Gerade als ich die URL kopieren wollte, seh ich die deutsche Flagge auf der Homepage und stelle mit Entzücken fest, dass es das Zeug mittlerweile auch in Deutschland zu kaufen gibt. In Berlin (leuchtet ein) und in Hannover (wtf?).

Kleider machen Leute? Project 333.

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Ich nähe selbst – freue mich über gut sitzende Schnitte, bunte Stoffe und der Prozess ist spannend und abwechslungsreich. Doch leider ergibt sich daraus und aus unkontrolliertem „Oh-ist-das-schön“ im Laden ein unübersichtliches Chaos in meinem Kleiderschrank. Viele kennen das Phänomen: Schrank voll, aber nie was zum Anziehen.

Seit einer Weile beschäftigt mich das. Ich habe beobachtet, welche Schnitte mir stehen, was zu kaschieren ist, worin ich mich wohlfühle. Ich habe Bücher zu „was Frau so braucht“ und „was Frau so steht“ gelesen, so etwas ähnliches wie eine Farb- und Stilberatung gemacht.

Und jetzt wage ich mich an etwas Größeres. Habt Ihr schon von Project 333 gehört? Hier eine kleine Zusammenfassung:

Wann: alle drei Monate (Einstieg jederzeit möglich)

Was: 33 Kleidungsstücke (einschließliche Klamotten, Accessoires, Schmuck, Jacken/Mäntel und Schuhe)

Was nicht: diese Dinge zählen nicht zu den 33 Teilen – Ehering, anderer Schmuck, den Du niemals abnimmst, Unterwäsche, Schlafwäsche, Gammel- und Sportklamotten (solange Du diese wirklich auch nur zweckgebunden anziehst 😉

Wie: Suche Dir Deine 33 Kleidungsstücke sorgfältig aus, verstaue den restlichen Inhalt Deines Kleiderschrankes in Kisten und stelle sie weit weg.

Was noch: Schau, dass Du eine Garderobe zusammenstellst, die sich gut kombinieren läßt, die zur Arbeit aber auch in Dein Privatleben passt, in der Du Dich rundum wohlfühlst etc. Was nicht passt oder kaputt geht, wird ersetzt. Es geht nicht um Verzicht – es wird eine Bereicherung sein!

Los geht’s!

Hier mein heutiges Outfit:

Kleid: MeMade (Knipmode 3/2012)
schwarze Leggings
beerenfarbenes Spaghettiträgertop
schwarzer Bolero (doofes Wort)
schwarze Flipflops

Insgesamt ist es mir erstaunlich leicht gefallen, die 33 Kleidungsstücke auszusuchen. Ich hatte sogar etwas weniger. Ich habe Lieblingsfarben, Lieblings-T-Shirts, Lieblingsstrickjacken, Lieblingskleider – und mir passen momentan eh nur 2 Jeans.

Dafür erweitere ich die Regeln etwas: Accessoires und Schmuck sind unbegrenzt erlaubt – das macht das Aufpeppen einzelner Outfits ungemein leichter und die Garderobe abwechslungsreicher.

Demnächst folgt vielleicht auch eine komplette Liste – die daraus entstehenden Outfits kannst Du hier täglich anschauen.

Traust Du Dich auch?

Out of order

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Es ist ein naßkalter, mieser Morgen. Ich quäle mich um elf aus dem Bett, obwohl ich um halb neun im Büro hätte sein müssen. Noch mieser ist meine Stimmung – seit Tagen schon düster, antriebslos, niedergeschlagen. Rien ne va plus. Ich grüble, wälze Gedanken hin und her und schließlich der Entschluss: Ich gehe zum Arzt. Die anderen Patienten im Wartezimmer nehme ich kaum wahr – ich bin in mich gekehrt, die Schultern gesenkt, tiefe Ringe unter den Augen. Meine Hausärztin fragt, wie es mir geht – und ich breche in Tränen aus. Mit dieser Reaktion hätte ich selbst nicht gerechnet – bin ich doch nur etwas schlapp. Die Ärztin reagiert – schreibt mich zwei Wochen krank, empfiehlt mir, mich auszuruhen, Dinge zu tun, die mir gut tun und entläßt mich mit der Ermahnung, bloß keinen Masterplan auszuarbeiten, wie es weitergehen soll. Die Weisheit hinter dieser Ermahnung erschließt sich mir erst viel später.

Diagnose: Burnout.

Das war am 10. Februar. Seit dem sind einige Monate vergangen. Monate des Zweifelns, der absoluten Motivationslosigkeit, des apathisches Rumliegens im Bett. An einen normalen (Arbeits)Alltag war nicht zu denken. Einkaufen, Freunde treffen, Sport – undenkbar. Montags stresst schon der Gedanke an den Termin am Mittwoch. Nix kannst Du, das ist alles nicht gut genug, reiß Dich doch mal zusammen, Augen zu und durch, stell Dich nicht so an – ständige Begleiter in meinem Kopf. Meinen Körper habe ich vernachlässigt. Duschen, Haare waschen, gesund ernähren – alles große Hürden, die zu nehmen ich nicht im Stande war. Meinen Geist aber habe ich viel beschäftigt. Bücher und Artikel über Burnout und Depressionen gelesen mit Kopfnicken und „Genauso geht’s mir auchs“. Viel nachgedacht über eigene Glaubenssätze, Selbstkritik, Verhalten und Zukunftspläne.

All das begleitet von einem Therapeuten, einer hilfreichen Gruppe Leidensgenossen, Medikamenten, einer Familie mit der besten Schwester der Welt und vor allem dem allerbesten Mann an meiner Seite.

Mittlerweile geht es aufwärts, die energiegeladenen Tage werden häufiger, konstanter. Termine, Pläne machen, Fünfe gerade sein lassen – all das geht. Hurra. Ein Stück des Weges liegt noch vor mir – Bergfest hab ich allerdings schon gefeiert.