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Krank

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Ich bin krank. K R A N K. Und ich leide. Sehr. Nicht im tödliche-Männer-Grippe-Modus. Ich doch nicht. Eher so still und leise vor mich hin. Krank bin ich hökscht unleidlich. Und bemitleide mich selbst.

Aktuell: Halsschmerzen. Diese fiesen ganz hinten im Rachen, man kann kaum schlucken, alles ist angeschwollen und der Kopf fühlt sich matschig an. Einziger Vorteil: kaum Hunger.

Ich schlafe und schlafe. Habe mich heute erst gegen 13 Uhr notdürftig geschminkt ins Büro geschleppt (es standen Interviews mit Bewerbern an, sonst wäre ich im Bett geblieben). Wieder Zuhause, ab in den Schlafanzug, ein paar Globuli eingeworfen (in der Hoffnung, dass sie helfen), noch etwas mit Salzwasser gegurgelt *öargs* und ein Capri Eis gegessen. Am liebsten würde ich mir ein Eispack auf den Hals legen.

Nun liege ich auf dem Sofa, habe gerade „Vergiss mein nicht“ geguckt – schräger Film, bin mir nicht sicher, ob ich alles verstanden habe – und überlege nun, was ich mit dem angebrochenen Abend so anstelle. Wo ich doch krank bin. Da fällt körperliche Betätigung aus – Yoga, aufräumen, putzen. Stattdessen den Feedreader leergelesen, das neue Notizbuch bestaunt und überlegt, wie ich es am besten befülle, den Kopf voller Ideen. Sie werden unter „später, wenn ich wieder gesund bin“ abgelegt, weil momentan geht noch nicht mal geistige Arbeit.

Ich bin krank.

Mäh.

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Ordnung ist das halbe Leben

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Wie ich diesen Spruch als Kind und Teenager gehasst habe! Oaaarrr! Und wie erschreckend, wenn man dann irgendwann mit fortschreitendem Alter feststellt, wie wahr er ist.

Heute mag ich es, wenn alles seinen Platz hat, es ein System gibt und hübsch ordentlich ist. Bisher war dieser Zustand nur leider nie von langer Dauer. Hier geht es mir nicht um eine blitzeblank geputzte Wohnung – es geht viel mehr darum, Ordnung im Kopf, ein System für sich anhäufende To Dos zu haben. Weg vom gelebten Chaos hin zu mehr Produktivität.

Wie das gehen soll? Leo weiß Rat. Und gemeinsam macht’s gleich viel mehr Spaß – danke Schwesterherz für Motivation und geteiltes Leid.

Momentan arbeite ich an den Gewohnheiten 1 und 2 sowie an meinem eMail-Handling. Es macht Spaß und es klappt schon recht gut – alles eine Frage der Gewohnheit. 😉

 

Neue Liebe

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Es fühlt sich an wie Ankommen. Angenommen werden. Selbst sein. Eintauchen. Aufsaugen. Tiefe Emotionen. Viel Freude und Lachen. Neues erkunden. Lernen. Erfolge feiern. Treiben lassen. Anmut.

Yoga.

Und ich bin dankbar dafür.

Aus der Versenkung

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So, bin wieder da, hab hier mal durchgewischt und meld mich öfter. Liest hier noch wer?

Genähtes

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Weil mir heute nicht so nach Text ist …

 

 

 

 

 

 

So, liebstes Schwesterherz: Ab hier darfs Du nicht mehr weiterlesen!

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Ertappt

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Ich schlendere gemütlich durch die wunderschöne Altstadt von York. Hier ein Wollladen, dort Naturkosmetik. Ich habe Zeit und verschwinde in einem Buchladen. Herrlich. In England wurde kürzlich die Buchpreisbindung aufgehoben. 3 for 2 schreit es überall auf bunten Wobblern aus den Regalen. Ich stehe vor einer großen Wand aktueller Management- und Lebenshilfebücher. Mein Blick schweift über die Titel. „How to Change the World“ heißt da eins. „Gemach, gemach“, denke ich. Dann „Who Moved My Cheese“ – ein alter Hut. Hoppsa: „The Procrastination Equation: How to Stop Putting Things Off and Start Getting Stuff Done“.

„Ach“, denke ich. „Das kannste irgendwann mal lesen…“

Warten

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Seit Tagen schon umgibt mich so ein undefinierbares Gefühl. Leere irgendwie. Lustlosigkeit, Melancholie, Faulheit, Langeweile und Antriebslosigkeit. Zu Nichts habe ich Lust, wenig macht mir Spaß und alles fühlt sich irgendwie komisch an.

Gestern Abend dann die Antwort auf die Frage was bloß los ist: Ich warte. Andauernd.

Ich hab zwei Wochen gewartet, dass MDP zurückkommt, dann hab ich gewartet, dass ich zu ihm fliegen kann. 5 Stunden warten am Flughafen. Eine wunderschöne Zeit in York, doch die Uhr läuft und bald schon geht’s zurück. Am Flughafen dann beim Abschiedstee: warten. Am Gate warten. Und jetzt, wieder zurück zu Hause, zwei Tage arbeiten. Warten auf den Kollegen, warten dass das neue Laptop fertig aufgesetzt ist. Beim Fechttraining warten dass eine Bahn frei wird. Samstag Morgen: zu lange geschlafen (siehe Lust-/Antriebslosigkeit), dann warten bis die Yogastunde losgeht. Wieder zu Hause: gähnende Langeweile. Ich weiß mit mir nichts anzufangen. Zum Wohnungsputz konnte ich mich gerade noch aufraffen, dann Sofagammeln mit fulminantem Ende der Geiselnahme 11 Deutscher im australischen Dschungel. Warten auf die Entscheidung. (Sehr lässig übrigens, erst zum Finale einzusteigen.)

Heute: wieder zu lange geschlafen (erkennt Ihr das Muster?), Frühstück dann Bügelkorb. Alles fertig. Jetzt: packen. Für zwei Wochen Indien.

Danach? Warten!