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Archiv der Kategorie: Aha

Aus der Versenkung

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So, bin wieder da, hab hier mal durchgewischt und meld mich öfter. Liest hier noch wer?

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Ertappt

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Ich schlendere gemütlich durch die wunderschöne Altstadt von York. Hier ein Wollladen, dort Naturkosmetik. Ich habe Zeit und verschwinde in einem Buchladen. Herrlich. In England wurde kürzlich die Buchpreisbindung aufgehoben. 3 for 2 schreit es überall auf bunten Wobblern aus den Regalen. Ich stehe vor einer großen Wand aktueller Management- und Lebenshilfebücher. Mein Blick schweift über die Titel. „How to Change the World“ heißt da eins. „Gemach, gemach“, denke ich. Dann „Who Moved My Cheese“ – ein alter Hut. Hoppsa: „The Procrastination Equation: How to Stop Putting Things Off and Start Getting Stuff Done“.

„Ach“, denke ich. „Das kannste irgendwann mal lesen…“

Warten

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Seit Tagen schon umgibt mich so ein undefinierbares Gefühl. Leere irgendwie. Lustlosigkeit, Melancholie, Faulheit, Langeweile und Antriebslosigkeit. Zu Nichts habe ich Lust, wenig macht mir Spaß und alles fühlt sich irgendwie komisch an.

Gestern Abend dann die Antwort auf die Frage was bloß los ist: Ich warte. Andauernd.

Ich hab zwei Wochen gewartet, dass MDP zurückkommt, dann hab ich gewartet, dass ich zu ihm fliegen kann. 5 Stunden warten am Flughafen. Eine wunderschöne Zeit in York, doch die Uhr läuft und bald schon geht’s zurück. Am Flughafen dann beim Abschiedstee: warten. Am Gate warten. Und jetzt, wieder zurück zu Hause, zwei Tage arbeiten. Warten auf den Kollegen, warten dass das neue Laptop fertig aufgesetzt ist. Beim Fechttraining warten dass eine Bahn frei wird. Samstag Morgen: zu lange geschlafen (siehe Lust-/Antriebslosigkeit), dann warten bis die Yogastunde losgeht. Wieder zu Hause: gähnende Langeweile. Ich weiß mit mir nichts anzufangen. Zum Wohnungsputz konnte ich mich gerade noch aufraffen, dann Sofagammeln mit fulminantem Ende der Geiselnahme 11 Deutscher im australischen Dschungel. Warten auf die Entscheidung. (Sehr lässig übrigens, erst zum Finale einzusteigen.)

Heute: wieder zu lange geschlafen (erkennt Ihr das Muster?), Frühstück dann Bügelkorb. Alles fertig. Jetzt: packen. Für zwei Wochen Indien.

Danach? Warten!

Schnelldurchlauf

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Auf vielfachen Wunsch beuge ich mich also den gehobenen Augenbrauen und den vorwurfsvollen Zeigefingern (Du musst endlich mal wieder was schreiben) und fasse die letzten Wochen mal im Schnelldurchlauf zusammen:

  • Die Mafiaparty und die Waffenschmuggelei hatten ordentlich Nachwehen. Da kommt das wahre Alter zum Vorschein – so einfach steckt man eine durchtanzte Nacht mit fürchterlich wenig Schlaf und den darauffolgenden Aufenthalt in einer sauerstoffarmen Flugzeugkabine wohl nicht mehr weg.
  • Auch die zweite Weihnachtsfeier zollte ihren Tribut. Stromausfall mitten in der Gesangsvorstellung und deshalb Verlegung der gesamten Party innerhalb von weniger als einer Stunde in eine andere Location. Well done!
  • Driving home for Christmas war eher sliding home und nur wenige Adrenalisausschüttungen später war ich auch schon in Norddeutschland. Weihnachten mit Kleinkind ist einfach herzallerliebst. Vollbepackt mit tollen Sachen und großer Vorfreude auf den nächsten Besuch flux zurück ins Rheinland.
  • Petrus war mir wohl gesonnen und somit ging mein Flieger gen England zum Besuch bei MDP pünktlich und unvereist.
  • Acht wunderschöne Tage in York voll Harmonie, quasi Zusammenleben, Sainsbury’s, Curry, Silvester mit den Münster umkreisenden Fledermäusen, Wandern in den Dales, Beatles auf der Blockflöte und dicken Tränen beim Abschied. Wiedersehen in 6 Wochen (MDP weilt derzeit in Laos, ich fliege Ende des Monats nach Indien – da ist vorher leider keine Zeit.)
  • Aber Frau Suppe wäre nicht Frau Suppe, wenn sie nicht einen anderen Plan ausheckt. Also Flug gebucht und morgen Überraschungsabholung am Flughafen in Manchester. Wenn alles gut geht.

Bleiben Sie dran um zu hören, wie’s weitergeht… Und ja: ich schreibe jetzt wieder öfter. Versprochen.

Gangstabraut

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Geladen war zur Weihnachtsfeier im Stil der 30er Jahre in Chicago – doch wir befinden uns in Europa, genauer gesagt in Prag. Mafia, Gangsta (und andere historische Gruppen) fielen uns sofort ein. Gesagt, getan: Hüte, Hosenträger, und Bärte wurden bestellt.

Da die Hosenträger es erfordern, das Hemd in der Hose zu tragen, ich mich damit aber nicht wirklich wohl fühle, musste ein Rock her. Und zu einer heißen Gangstabraut gehört auch ein tiefes Dekolleté, daher kam die schwarze Corsage auch mal wieder zum Einsatz. Blutrote Lippen, streng zurückgegelte Haare – fertig.

Es gab Spieldollar am Eingang, die man beim Black Jack, Poker oder Roulette vermehren konnte – nur: Röcke haben keine Taschen. Also ab damit ins Dekolleté. Vor Diebstahl sicher, quasi. Dort fand auch die lustige Silberknarre, die ich dem Kollegen abgenommen hatte, Platz. Das sah dann so aus:

Die Party war super und endete erst in den frühen Morgenstunden. Nur kurze Zeit später wartete auch schon das Taxi zum Flughafen. Einchecken, halb ausziehen für die Sicherheitskontrolle, schnell zum Gate und schon hieß es „all doors in flight“.

Nach ausgedehnter Rekonvalenszenz durch viel Schlaf und einer Menge Wasser war ich zu Hausarbeit bereit. Beim Auspacken der Tasche dann ein Schock und viel Gelächter: die Silberknarre lag gleich obenauf in meinem Handgepäck. Das hätte auch schiefgehen können und ich hätte, ganz gangstabrautlike, eine Nacht hinter tschechischen Gardinen verbracht. Puh!

Manchmal

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geht’s erst richtig los, wenn man dachte, alles sei vorbei.

Also, alle Ampeln auf grün – den Gurt lass ich mal ganz lässig weg (ich weiß,  worauf ich mich da einlasse)  – und ab geht die Fahrt in Blaue, so ohne Navi und ohne Ziel!

Vielen Dank für Schokokuchen, gute Wünsche und die positiven Vibes! Ihr seid super! Ich schreib Euch ne Postkarte von unterwegs!

Mein Flughafen-Ding und ich

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