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Kleider machen Leute? Project 333.

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Ich nähe selbst – freue mich über gut sitzende Schnitte, bunte Stoffe und der Prozess ist spannend und abwechslungsreich. Doch leider ergibt sich daraus und aus unkontrolliertem „Oh-ist-das-schön“ im Laden ein unübersichtliches Chaos in meinem Kleiderschrank. Viele kennen das Phänomen: Schrank voll, aber nie was zum Anziehen.

Seit einer Weile beschäftigt mich das. Ich habe beobachtet, welche Schnitte mir stehen, was zu kaschieren ist, worin ich mich wohlfühle. Ich habe Bücher zu „was Frau so braucht“ und „was Frau so steht“ gelesen, so etwas ähnliches wie eine Farb- und Stilberatung gemacht.

Und jetzt wage ich mich an etwas Größeres. Habt Ihr schon von Project 333 gehört? Hier eine kleine Zusammenfassung:

Wann: alle drei Monate (Einstieg jederzeit möglich)

Was: 33 Kleidungsstücke (einschließliche Klamotten, Accessoires, Schmuck, Jacken/Mäntel und Schuhe)

Was nicht: diese Dinge zählen nicht zu den 33 Teilen – Ehering, anderer Schmuck, den Du niemals abnimmst, Unterwäsche, Schlafwäsche, Gammel- und Sportklamotten (solange Du diese wirklich auch nur zweckgebunden anziehst 😉

Wie: Suche Dir Deine 33 Kleidungsstücke sorgfältig aus, verstaue den restlichen Inhalt Deines Kleiderschrankes in Kisten und stelle sie weit weg.

Was noch: Schau, dass Du eine Garderobe zusammenstellst, die sich gut kombinieren läßt, die zur Arbeit aber auch in Dein Privatleben passt, in der Du Dich rundum wohlfühlst etc. Was nicht passt oder kaputt geht, wird ersetzt. Es geht nicht um Verzicht – es wird eine Bereicherung sein!

Los geht’s!

Hier mein heutiges Outfit:

Kleid: MeMade (Knipmode 3/2012)
schwarze Leggings
beerenfarbenes Spaghettiträgertop
schwarzer Bolero (doofes Wort)
schwarze Flipflops

Insgesamt ist es mir erstaunlich leicht gefallen, die 33 Kleidungsstücke auszusuchen. Ich hatte sogar etwas weniger. Ich habe Lieblingsfarben, Lieblings-T-Shirts, Lieblingsstrickjacken, Lieblingskleider – und mir passen momentan eh nur 2 Jeans.

Dafür erweitere ich die Regeln etwas: Accessoires und Schmuck sind unbegrenzt erlaubt – das macht das Aufpeppen einzelner Outfits ungemein leichter und die Garderobe abwechslungsreicher.

Demnächst folgt vielleicht auch eine komplette Liste – die daraus entstehenden Outfits kannst Du hier täglich anschauen.

Traust Du Dich auch?

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  1. Ich wette, das funktioniert, auch weil ich ähnliches selbst erlebt. Beim Aufbau des neuen Schrankes hatte ich jedes Teil in der Hand und began zu fragen, „Wann hatte ich es das letzte Mal an?“ Ich kam zum Schluss, alles was älter als 3 Wochen war kommt erst einmal aus dem Schrank und es wird erst neu gekauft, wenn ein Teil aus dem Schrank raus kommt. Nach jetzt 5 Monaten funktioniert es immer noch. Irgendwie.Die Unlust am Schrank ist bei mir deutlich weniger geworden. Ich bin sehr auf Deine Erfahrungen gespannt.

    Antwort
  2. Das klingt spannend – aber ich brauche da nicht mitmachen, da ich schon vor vielen Jahren meinen Kleiderschrank dauerhaft „entrümpelt“ habe, seither nur noch schwarze Klamotten trage und die Anzahl der Kleidungsstücke drastisch reduziert habe.
    Doch aus der Zeit davor kenne ich das Kleiderschrank-Dilemma nur zu gut. Und genau aus dem Grunde habe ich das bei mir einfach umgestellt. Seither habe ich auch keine Lieblingssachen mehr. Ich nehm mir ein Shirt, eine Jeans, je nach Jahreszeit noch eine Strick- oder Shirtjacke… fertig. Da alles schwarz ist, passt es immer zusammen und es ist herrlich unkompliziert.
    Nun will ich gleich mal schauen, was Du aus Deinen 33 so zusammengezaubert hast…

    Antwort

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